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Mit 12 Jahren ist CALLI gestorben. Wir nannten ihn auch den letzten Alaskaner, was er in der 4-Hundeklasse wohl auch war. Gezüchtet von Kathi Frost, kam er als Welpe direkt nach Deutschland, und Calli war von Anfang an ein großer Kämpfer. Nachdem er national viel Erfolg hatte, verlor er jetzt den letzten Kampf gegen eine schlimme Krankheit.

Das ist DUSTY, unser Ältester. Dusty wurde am 1. April 2007 stolze 14 Jahre. Schon als junger Hund beschloss er möglichst lange zu leben und deshalb jede übermäßige körperliche Anstrengung durch Kopfarbeit zu ersetzen. Er zog nicht, wusste aber genau wo links und recht ist. Dusty stammt aus einem ungeplanten Wurf aus dem Hause R.R., er wurde verschenkt und wieder verschenkt, schliesslich bekamen wir ihn geschenkt und seitdem begleitete er unsere Schlittenhundelaufbahn. Dusty war anfangs unglaublich scheu, mittlerweile hat er vollstes Vertrauen zu uns und anderen Menschen. Er ist einer von den Rentnern, die so ganz lieb werden mit dem Alter. Tuttelig, verspielt, liebenswürdig, vergesslich, leicht verwirrt, schwerhörig wenn`s drauf ankommt...! Dusty hat uns die Weichen zu diesem wunderbaren Sport mit Hunden gestellt, und wir sind ihm sehr dankbar dafür.

BOBBY und BEATLE

Die zwei Brüder gehören mit ihren 11 Jahren zur alten Garde im Zwinger. Naja, im Zwinger lebt regelmäßig nur Beatle und ist dort Chef im Ring. Bobby hat sich schon vor 4 Jahren auf das Sofa zurückgezogen. Geboren und aufgewachsen sind beide im Westerwald bei Michael D.-M. und wurden, weil Mutter Sweety keine Milch hatte, mit der Flasche großgezogen. Beide sind geborene Leader wobei leider nur Bobby so richtig zeigen konnte was in ihm steckte. Beatle hatte in jungen Jahren eine Verletzung, weswegen er leider nie das Tempo gehen konnte wie sein Bruder. Aber er war ganz groß im Antrainieren von jungen Hunden und Menschen. Er war bei allen Junioren in unserem Team der erste Leader.

 

Hier sind sie in ihrem letzten Rennen (Happy Dog) ihrer Karriere zu sehen und zum ersten mal gemeinsam in Lead. Die Eltern sind Bruce (Kriegler) und wie schon erwähnt Sweety (Kokrine). Vor allem Bobby, der jahrelang mein Leader war und in der 4 und 6-Hundeklasse zahlreiche Rennen gewonnen hat, hat bewiesen, daß man Leistungssport treiben und trotzdem als Haushund leben kann.

FLOYD wurde im Jahr 2000 bei Andreas P. in Friesland (naja fast Friesland) geboren. Seine Eltern sind Petter (Ellis) und Grey (Herche). Der Fachmann weiß dann sofort, daß er mit seinen Großvätern Mike und Finbeck zwei der erfolgreichsten Schlittenhund der näheren Vergangenheit hat. Im Gegensatz zu seinen Eltern und Großeltern wurde Floyd bisher nur in der kurzen Sprintklasse der 4 und 6-Hundeteams eingesetzt. Diese steht ja im (schlechten) Ruf nur von triebstaugeschädigte Riesenkötern und Mushern, die nicht mehr können als sich am Schlitten festzuhalten, bevölkert zu sein. Deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht und ein Foto zum Rollertraining mitgenommen.

Wie man sieht können auch Sprinthunde eingespannt stehen, ohne von zwei Doghandlern gehalten und mit einer Notleine befestigt zu sein. Ein ähnliches Bild habe ich kürzlich in einem beliebten Forum gesehen und alle waren riesig begeistert. Mal gespannt wie die Reaktionen auf Baby-Floyd sind. Wenn man ihn so da stehen sieht, könnte man meinen, den perfekten Leader vor sich zu haben. (Er kann tatsächlich auch Richtungskommandos) Aber weit gefehlt! Floyd kann es nicht leiden wenn jemand hinter ihm läuft, dann muß er ständig schauen, wer das ist. Deshalb wird er im Team immer als Wheeler eingesetzt, was er auch unbestritten gut macht. Er ist auch derjenige Hund, der mit Silke im Canicross und Bikejöring so tolle Leistungen gezeigt hat.

DALLAS ist ein Wurfbruder von Floyd, hat aber sonst kaum was mit ihm gemein.Wo Floyd vorsichtig und ängstlich ist, spielt Dallas gerne den Clown und ist für jede Blödelei zu haben. Hat Floyd einen langen raumgreifenden Schritt, rennt Dallas in einem kurzen Staccato den Trail ab. Das tut er allerdings ganz vorne als Leader. Da zeigt er auch alles was ein Leader braucht. Ob Katzen, Eichhörnchen, Rehe oder kläffende Dackel, Dalles geht überall vorbei ohne auch nur zu zucken. Alleine will er es dann aber nicht machen, da braucht er jemand, der ihn zur Höchstleistung treibt. Zum Glück hat er ja genug Kumpels die das können.

Altersmäßig gehört ENZO natürlich noch vor Floyd und Dallas. Er ist ein richtiger Hesse, der 1998 bei unserem Freund Peter H. geboren wurde. Sein Stammbaum ist eine interessante Angelegenheit. Sein Großvater mütterlicherseits ist Remus, der in der Sprintszene auch nach einem Jahrzehnt noch ein Begriff ist. Remus x Jill (Kriegler) war zur damaligen Zeit eine Garantie für laufbegeisterte Hunde. Für Manchen waren sie ein wenig zu begeistert, vor allem am Start. Deshalb wurde versucht, mit einem Alasken-Rüden aus der Linie von Saunderson, Anlagen für etwas längere Laufdistanz in den Wurf zu bekommen. Das Ergebnis war geteilt. Optisch ist er ein richtiger Alasken. Läuferisch muß man sagen, daß es ein wenig zuviel Distanz geworden ist. Beim Einspannen steht er mit stoischer Ruhe, so ruhig, daß mein Doghandler bei einer EM in Schweden nicht festhalten, sondern mit Klatschen Enzo aufmuntern mußte.

Er braucht dann auch immer so 2-3km bis er sich richtig eingelaufen hat. Wo seine Grenze ist, kann ich nicht sagen, wir haben sie noch nicht erreicht.

OSCAR

Er wird auch einfach nur "der Motor" genannt. Schon in seiner ersten Saison 2003 lief er als Co-Leader mit unheimlicher Kraft sein Pensum runter. Ob Reh, Wildschwein, Zuschauer oder andere Hunde, wenn er läuft interessiert er sich für nichts anderes und es ist absoluter Verlass auf ihn.

Weniger schön sind seine Bemühungen, mir lauthals klarzumachen, daß wir möglicht jetzt, sofort starten müssen. Selbst wenn noch nicht alle Mann "an Bord" sind. Seine Eltern sind Rebell und Lazy-Daisy, womit die zwei Großväter Labben und Finbeck sind. Oscar tut wirklich sein möglichstes um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

Hier links bei der Arbeit!

BERT

Unser Bertl ist wirklich ein sehr eigenes Exemplar. Einerseits sehr folgsam, ruhig und schmusebedürftig und zum anderen lärmend und tobend wenn es zum trainieren geht. 2003 lief er in meinem DM-Team konnte aber in den nächsten Jahren das Tempo über 12km nicht halten. Deshalb lief er zwei Jahre bei Bernd und Martin und das sogar in Lead! Bert ist ein Finbeck-Sohn und seine Mutter ist Sky aus dem Urpa-Zwinger(Urpa??). Sein Ur-urgroßvater ist der berühmte Export, was man Bert aber nicht mehr anmerkt. Gezüchtet wurde er von J.Ern der ihn als Decktaxe an R.R. weitergab. Aus besagten Distanzgründen landete er nach einigen hin und her bei uns. Wir hoffen, daß er nächste Saison im neuen Viererteam von Birgit nochmal zeigt, was er kann.



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