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Todtmoos

Mit dem schönen Schwarzwaldort Todtmoos verbinde ich viele Erinnerungen. 1998 bin ich dort mein erstes Schlittenhunderennen gefahren. Unter 56 Teilnehmern wurde ich damals 18. und mir wurde klar, daß man den Wachs den man auf die Kufen bügelt, auch wieder abkratzen muß. 2002 bin ich bei der Deutschen Meisterschaft förmlich im Regen untergegangen und habe beschlossen nie wieder mit 4 Hunden zu fahren! Die Euro 2003 war ein ganz besonders Erlebnis, da ich noch nie so viele Zuschauer bei einem Schlittenhunderennen gesehen habe.

2009 war wieder ein besonderes Erlebnis. Mein erstes Rennen mit dem neu zusammengestellten Team auf einem perfekten Trail. Hatte es während der freitäglichen Anreise noch wie aus Kübeln gegossen, legte sich in der Nacht zu Samstag eine dünne Schneeschicht über alles und die Pistenraupe formte aus allem einen schnellen aber pfotenfreundlichen Trail. Außer mir war noch Birgit in der 2-Hundeklasse gemeldet, die wie ich damals, ihr erstes Schneerennen in Todtmoos absolvieren wollte. Als Doghandler war Silke mit dabei, da wie jeder weiß, der Weg zum Start die schwierigste Aktion des Wochenendes ist. Zum Glück waren auch Georg und Birgitta dabei und auch unser Gang zum Start wurde eine stressfreie Angelegenheit.

Auch Georg und Birgitta starteten zum ersten mal in der Kategorie Skijöring wobei unser Floyd auch mit von der Partie war!

Um 13.30 war es dann soweit, als erster in der 6-Hundeklasse mußte ich auf die Strecke, verfolgt von P.Krupicka jr. dem tschechischen Europa-,Welt- und sonstigen Meister. Na toll !! Kommt mein neuer Co-Leader mit dem Rennstreß zurecht? Auch sind die beiden Mädels im Team noch nie ein Rennen gelaufen, packen die das?? Nach knapp 25 Minuten steuern wir auf die letzte Kurve zu und müssen nur noch den Berg hoch. Aber was heißt hier Berg?? Es ist eine Wand!! Die Hunde waren klasse, alles hat geklappt und in der Rangliste sind wir auf dem dritten Platz und bester Deutscher. Was willst du mehr???

2 Stunden später war Birgit dran. Auch sie war sehr nervös obwohl bei ihr der alte Fuchs Dallas die Richtung angibt. Als Motor fungierte Schoko und tatsächlich fuhren die drei mit 8.38 Minuten Bestzeit!!

Auch Georg und Birgitta waren mit ihren Leistungen zufrieden, weshalb wir uns ganz gemütlich zum Musherabend ins Festzelt begeben konnten. Glücklicherweise konnte man seine Mahlzeit (Nudeln, Gemüse und Fleisch) ganz nach den jeweiligen Geschmäckern zusammenstellen lassen, weshalb auch die Vegetarier auf ihre Kosten kamen. Das ist nicht immer so!

Den Sonntag konnten wir dann ganz gelassen angehen. Nach dem Motto: "Wir machen alles so wie gestern" hatte man auch mal Zeit sich andere Gespanne anzusehen. Der zweite Lauf verlief ähnlich wie der erste, nur ohne einen Meister im Nacken. Die Zeit war unwesentlich langsamer und der dritte Platz hinter Krpicka und Julie Bloch konnte gehalten werden.

Auch Birgit war viel lockerer als am Vortag. Da sie an der Wand plötzlich ein Viererteam vor sich hatte und so kurz vor Schluß nicht noch ein Überholmanöver riskieren wollte, war ihre Zeit langsamer aber der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Nach einem schönen und erfolgreichen Wochenende machten wir uns auf den Heimweg und freuen uns schon auf Bernau!

27.1.09 22:53
 


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