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Internetseite

Wir schreiben n ur noch hier: http://www.hessenhounds.de
19.10.10 16:21


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Hunde in Not !

In unserer Leidenschaft und unserem Eifer für unseren Sport dürfen wir nie vergessen, dass dieser auch negative Seiten hat. Aus einer Rettungsaktion des TH bei Mgdeburg suchen noch Hunde ein liebevolles, fröhliches, gutes und gefügtes Zuhause. Bitte setzt euch direkt mit dem TH Burg in Verbindung oder wendet euch an B.Papke@huskyfarm.org oder tel. 038721 - 22566

Fotos auch auf hessenhounds.de

12.12.09 21:54


Deutsche Meisterschaften Dryland in Ingolstadt

Am 6./7.11. fanden in Ingolstadt die deutschen Drylandmeisterschaften statt. Natürlich waren die Hessenhounds auch wieder am Start. Das Gelände am Baggersee mit der Gaststätte des Fischervereins war für dieses Anlass wie geschaffen. Selbst wenn es geregnet hätte, wäre das Stake Out und die Rennstrecke nie matschig geworden. Die Strecke war ca. 5km lang und führte um den Baggersee. Da keine Anstiege und nur ein scharfe Kurve zu fahren war, konnte man das Rennen mit hoher Geschwindigkeit absolvieren.

Birgit wurde zum drittenmal hintereinander Deutsche Meisterin in Bikejöring der Damen. Zum zweitenmal war Schoko ihr Tempomacher. In der 4-Hundeklasse wurde sie mit Oscar, Louis, Duncan und Star, wie auch im Vorjahr, zweite.

Thomas wurde mit Miel in Bikjöring dritter und Frank mit Nala vierter. In der Rollerklasse konnte Thomas mit Fidschi und Moon den deutschen Titel erringen.

Unsere Freiburger Freunde Georg und Birgitta hatten auch Grund zur Freude. Georg wurde Deutscher Meister in Bikejöring und Birgitta Vizemeisterin in der Damenkonkurrenz. Mit Floyd und Dallas konnte Birgitta auch in der Rollerklasse den zweiten Platz erreichen.

Bert hatte seinen großen Auftritt in der Canicrossdisziplin und erlief mit Silvia Seidl den ersten Platz !

12.11.09 22:00


Internetseite

Wir basteln gerade eine neue Internetseite. Unter http://www.hessenhounds.de kann man ab sofort mehr erfahren.
29.10.09 19:20


Sopron, Ungarn, EM Canicross 9.10-11.10.09

Abfahrt ist der 8. Oktober um 19.Uhr in Schwickartshausen. Es geht nach Sopron, Ungarn, zur Europameisterschaft im Canicross. Ca 8oo km entfernt. Birgits neues Auto, ein Peugeot Partner, lange Version ( ein geniales Auto!), ist bepackt mit Fahrrad, Dachzelt, Schoko, Floyd, Fidschi, Silke und Birgit.

Los gehts. Wir kaufen noch Cola und Red Bullähnliches und machen uns auf die Fahrt. Alles klappt super, um 1.30 Uhr halten wir für eine Schlafpause, morgens um 9.00 Uhr kommen wir in Sopron an. Das Stake-Out Gelände zu finden ist das grösste Problem - leider gibt es keine Hinweisschilder und nur mit viel Wendemanövern (zum Glück ohne Hänger) finden wir den Startplatz. Alles ist ein bißchen trostlos, vielleicht liegt es am Wetter, oder an der doch sehr anstrengenden Nacht. Wir bauen unser Autodachzelt auf, versorgen die Hunde und trinken Kaffee mit Familie Wirz und Szendi. Es regnet den ganzen Tag, nur sehr langsam kommt die Organisation in Gange, die Streckenführung bekommt Konturen, wir laufen die Strecke ab und haben Respekt, ca 5,6 km profiliertes Gelände, Wiese, hauptsächlich aber Wald, mit unebenen Untergrund. Der Dauerregen macht das Ganze nicht leichter. Am Nachmittag reisen der Rest unseres kleinen Deutschen Teams an. Georg Obermaier, Birgitta Stückrath und Birgittas Sohn Leopold.

Georg startet in der Bike-Jöring Senior 1 Klasse mit Loco, Birgitta mit meinem Floydi in der Bike-Jöring Senior 1 Klasse, ausserdem läuft sie mit Ella, Leo läuft in der Klasse Kinder mit Lio. Abends wandern wir über grosse Umwege zum ersten Dinner. Das Essen ist super, Birgitta und Birgit berichten von anschliessender Teamsitzung gegenteiliges. Wir schlafen wie die Steine, es regnet die ganze Nacht. Samstag, mein Schreibefluss ist unterbrochen von katastrophaler Organisation. Ich würde gerne von Zeiten berichten - spannenden Abständen, aber es gibt keine Listen. Na gut- ich versuch es so. Das Team Germany ist klein aber fein, das kann ich grob zusammenfassen. Der erste Wettkampftag verläuft für alle super. Georg und Loco stehen mit neun Sekunden Vorsprung an erster Position. Birgit und Schoko fahren ein geniales Rennen und überraschen die Konkurrenz mit einem dritten Platz und nur drei Sekunden Abstand auf Barbara Wirz. Birgitta und Floydi fahren ebenfalls ein starkes Rennen und erreichen einen 5. Platz, nur wenige Sekunden hinter Birgit Szendi.

Leopold und Podencohündin Lio laufen souverän an erste Position. Birgitta und Ella erlaufen sich über 2,3 km den 10. Rang.

Es regnet. Den Weg zum Gala-Dinner finden wir diesmal schneller. Das Essen ist lecker. das Anstehen am Buffet aber eher lästig. Wieder gibt es keine Listen, wir wissen keine Startzeiten, keine Ergebnisse, Zeiten werden angezweifelt, Chaos, Teams wollen heim fahren. Wir bleiben und erfreuen uns einfach unserer guter Leistungen. Es regnet. Sonntagfrüh, sicherheitshalber stehen wir mal früh auf. Wir wissen noch immer keine genauen Startzeiten. Birgit hat so ziemlich gar nicht geschlafen, wahrscheinlich zu sehr beunruhigt von Schokos Übelkeit am Abend, er hat sein Futter erbrochen.

Alle anderen sind guter Dinge, die Sonne scheint. Georg geht mit seinem Hound Loco mit 9 sec Vorsprung auf die Strecke und auch heute fahren die beiden ein tolles Rennen. Sie fahren fast die gleiche Zeit wie am Tag zuvor- das Team wird mit 22 sec Vorsprung auf den Polen Krolikowski Europameister. Bei Birgit und Schoko geht heute alles schief. Wettkampfnervös werden sie schon vor dem Start vom Anblick eines Sturzes aus der Konzentration gebracht. Leider stürzen sie selber gleich am Anfang der Strecke und finden nicht mehr ins Rennen. Tapfer und mit viel Geduld und Teamgeist bringen sie den Wettkampf trotzdem zu Ende. Sie rutschen von dem dritten Rang auf den sechsten. Trotzdem sind Schoko und Birgit die insgesamt drittbeste Zeit gelaufen und wenn die beiden physisch und psychisch und stabil sind... Ein Super Rennen liefern unser alter Floydi und Birgitta. Nervosität ist für Floyd kein Thema. Souverän, und 50 sec schneller als am Tag vorher kämpfen sich die Beiden auf Rang drei. Floyd ist schon neun Jahre, in seinem Medaillenschrank ist nur noch wenig Platz. Leopold verteidigt seinen 1. Platz in der Kinderklasse Canicross. Birgitta und Ella laufen heute mit Massenstart und die doppelte Distanz, also 5,6 km. Die Strecke kennt Birgitta ja, da sie ja bereits das Bike-jöring in den beinen stecken hat. Die längere Distanz liegt den beiden eher und sie verbessern sich auf Rang acht. Wir hatten uns sogar noch kurz entschlossen die Staffel mitzlaufen.

Birgit und Floyd laufen den Startkilometer, Fidschi hat mit mir ihren ersten Wettkampfeinsatz (sie hat das ganz toll gemacht in dem Gewimmel) und Birgitta und Lio beenden die EM für das Team Germany.

Die Siegerehrung ist liebevoll und das Wetter spielt zum Glück auch noch mit. Abends grillen wir noch und bauen Luftschlösser... Im Grossen und Ganzen vier anstrengende, schöne Tage!

13.10.09 22:21


Winterberg

Eigentlich wollten wir mit dem ganzen Team nach Winterberg fahren, aber dann verletzte sich Frank, Silke konnte auch nicht und so kam es, dass nur Tommi und ich auf das Rennen fuhren. Tommi hatte für die 6-Hunde Klasse gemeldet und ich wollte noch einmal mit 3 Hunden in der 4-Hundeklasse starten. Georg und Birgitta unsere Teamfreunde kamen auch, Georg startete mit seinen zwei Mädels im Skijöring und Birgitta mit dem zuverlässigen Floyd auch im Skijöring. Nach nur einer zweistündigen Fahrt kamen wir in Winterberg an und es regnete! Die Organisatoren hatten sich große Mühe mit dem Trail gegeben und aus den Möglichkeiten das Beste gemacht.

Sonnabendmorgen starteten zuerst die Skijörer, Birgitta kam fröhlich zurück; Georg musste sich den 3 Mitkonkurrentinnen geschlagen geben. Ich ging morgens den Trail ab und war schon von der einen und anderen Kurve schwer beeindruckt und wurde auch das Gefühl nicht los, dass es nur bergauf ging.

Mein Start war dann um 12.15Uhr, am Start ging alles gut und obwohl überall Fotografen lagen, Zuschauer auf dem Trail spazieren gingen, liefen „meine“ 3 (Dallas; Schoko; Miel) super. Dann ging es bergab und dann kam die S-Kurve. Der Rechtsbogen klappte gut, der Linksbogen anfangs auch, die Hunde waren schon wieder in der richtigen Richtung,……doch ich war wohl etwas zu schnell, kantete zu wenig und dann kamen die Fliehkräfte und dann war da der Fangzaun, die Zuschauer und ich lag dazwischen. Die Hunde schauten kurz und froh Gewicht verloren zu haben rannten sie fröhlich weiter und ich hinterher. Glücklicherweise kam Iris Mauderer vorbei und nahm mich mit. Zwei Kurven später war der Schlitten umgefallen und eine nette Holländerin hatte das Team geankert. Die Jungs und Mädels waren schon etwas ungehalten, dass sie solange auf mich warten mussten. Ohne Probleme beendeten wir dann den weiteren Trail. Wieder eine Erfahrung mehr! ☺

Tommis Start war eine Stunde später, er hatte Oskar und Louis im Lead, in der Mitte liefen das erste Mal Star und Moon zusammen und im Wheel Duncan und Nala. Sein Rennen lief gut, nur Oskar war durch eine Magen-Darm Unpässlichkeit etwas geschwächt, gab aber wie gewohnt Alles. Moon und Star liefen, nach Tommis Aussagen, zusammen als hätten sie noch nie was anderes getan. Das Musheressen am Abend war klasse! Vielen Dank nochmals an die Veranstalter. Sonntag war das Wetter dann leider ziemlich trüb und der Trail ziemlich sulzig. Wieder gingen die Skijörer wieder zuerst auf die Strecke, sowohl Georg als auch Birgitta kamen zufrieden von der 12,5km langen Strecke zurück.

Ich verzichtete auf einen zweiten Start, meine Blessuren waren doch heftiger als ich zuerst bemerkt hatte. …und als Tommi gerade „mein“ Team füttern wollte kam Katrin Urbach vorbei, die eigentlich nur beim Start helfen wollte… Innerhalb von 18 Minuten war Katrin umgezogen, das Team eingespannt, zum Start vorgezogen und Katrin fuhr das Team sicher über die Strecke und kam mit leuchtenden Augen zurück!!

Tommis zweiter Lauf lief eigentlich wieder gut, Moon richtig stark und Oskar mühte sich wieder redlich. Insgesamt wurde das Team 6 und damit beste Deutsche, Tommi war jedenfalls zufrieden. Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende, viele nette Leute getroffen aber Silke hat uns schon gefehlt.

27.2.09 18:46


Haidmühle

Dieser kleine Vorbericht ist von Milli geschrieben, die diesen Winter zum ersten Mal auf dem Schlitten stand. Sie wurde in dieser Zeit 13 Jahre alt.

Die 10 Tage Training in den Weihnachtsferien und auch die 3 Tage auf dem Rennen in Haidmühle waren wunderschön. Im Training bin ich normalerweise die 4 Kilometerstrecke gefahren und war dort auch bald nicht mehr so unsicher. Nur bei der langen Strecke,die ich einmal mit Tommi gefahren bin, hatte ich einmal ein bisschen Angst.

Nach dem ich den Schlitten-fahr-Kurs, denn ich von Tommi und Silke zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, gemacht habe, fühlte ich mich schon viel sicherer. Da ich schon mal bei dem Rennen in Haidmühle zugeschaut habe, wusste ich das die Strecken wahrscheinlich anders sein werden. Deswegen war ich auch noch ein bisschen aufgeregter , zudem es mein erstes Rennen mit zwei Hunden und Schlitten war. Die Hinfahrt mit dem Auto nach Haidmühle war ein bisschen lang und mit Bobby als Sitzpartner auch ziemlich hektisch. Da Bobby unglaubliche Angst vor dem Autofahren hat. In Haidmühle hatten Silke und ich ein Zimmer, und ich war auch froh darüber, da ich im Wohnwagen bestimmt gefroren hätte. Der erste Start war für mich, obwohl ich vorher noch nie ein Rennen gefahren bin, glaube ich, ganz gut. Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Und ich hab mich auch sehr gefreut als ich am Abend gesehen hab, dass ich in der Liste vorne liege. Allerdings nur mit ein paar Sekunden.

Am Abend beim Musheressen mochte ich die Musik nicht besonders gerne, aber geschmeckt hat es gut. Am nächsten Tag hab ich mich mehr angestrengt weil der Vorsprung ja so knapp war. Bert und Nala sind genauso toll gelaufen wie am Tag zuvor und ich war auch eine Minute schneller und Birgit auch. Tommi war sogar 1,5 Minuten schneller. Aber auch die Frau hinter mir war ungefähr eine Minute schneller als am Tag davor und so waren es wieder nur so 20 Sekunden Abstand. Trotzdem bin ich Erste geworden und habe mich riesig gefreut. Und ich wollte mich nochmal ganz dolle bei allen bedanken die mir geholfen haben.Bei Tommi, Silke,Bert, Nala,...und allen anderen!

23.2.09 20:30


Haidmühle Deutsche Meisterschaft

Es gibt wohl keinen Rennort den ich schon so oft besucht habe wie Haidmühle. Man kann sagen, daß es schon so etwas wie eine zweite Heimat ist. Um so erfreuter war ich, als bekannt wurde, daß es mal wieder Austragungsort für die Deutschen Meisterschaften ist.

Wir gingen mit drei Teams an den Start. Ein Zweierteam für Milli, die hier ihr erstes Rennen bestreiten wollte, ein Dreierteam für Birgit, die zum ersten mal auf eine 8 km Strecke ging und ein Sechserteam. Leider kam es am Mittwoch vor dem Rennen, nach dem letzten Training zu einem Aufeinandertreffen mit einer Rotte Wildschweinen. Drei Hunde nahmen die Verfolgung auf und zwei kamen verletzt zurück. Nach dem Tierarztbesuch stand fest, daß Nala nicht mitlaufen kann und Louis nur, wenn sich seine Wunde nicht entzündet. Das erfolgreiche Team aus Todtmoos und Bernau konnte in dieser Besetzung nicht starten. Also mußte Floyd neben der kleinen Miel laufen.

Um es vorweg zu nehmen, es lief nicht gut. Die Harmonie war weg, was auch an den schwierigen Schneeverhältnissen lag. Hatte es am Samstagmorgen doch nochmal ein paar Zentimeter Schnee gegeben. Da aber jeder sein Bestes gab reichte es trotzdem noch zum dritten Platz in der Wertung zur deutschen Meisterschaft.

Birgit war zum erstenmal mit drei Hunden unterwegs, alles lief gut und sie erreichte einen Platz in der Top Ten. Unsere Milli schaffte es, wie schon berichtet, ihr erstes Rennen zu gewinnen und deutsche Meisterin in der Jugendklasse zu werden.

Das ist übrigens schon der zweite Jugendtitel den das Hessenhoundteam verbuchen konnte. Das spricht für unsere Jugendarbeit!

16.2.09 22:15


Bernau

Ich weiß nicht woran es liegt, daß ich erst einmal in Bernau gestartet bin. Es ist nicht weiter weg als Todtmoos, die Strecke schöner und gewonnen habe ich damals auch noch. Wahrscheinlich liegt es daran, daß ich bei diesem ersten und einzigen Start dermaßen in Regen und Sturm geraten bin, daß ich innerlich Bernau abgehakt hatte. Dieses Jahr haben wir es in unseren Rennkalender aufgenommen, was dann auch eine gute Entscheidung war. Freitagvormittag kam ich bei strahlenden Sonnenschein und super Schneeverhältnissen in Bernau an.

Familie Dickel war schon da, Birgitta und Georg wollten auch kommen und so mancher befreundete Musher ließ sich zu unserer Freude auch sehen. Samstagmorgen war das Wetter leider nicht mehr so strahlend, aber die Trailbedingungen waren immernoch vorzüglich! Als erstes mußten unsere Skifahrer auf die Strecke, im Gegensatz zu Todtmoos, nur mit einem Hund!

Zu unserer Überraschung waren nun die kleinen Teams an der Reihe, weshalb Birgit mit ihrem Zweierteam Dallas und Schoko, früher als sonst am Start waren. Aber auch diese frühe Startzeit konnte dieses Team nicht aufhalten! Wie in Todtmoos - Bestzeit!!

Nur eine Stunde später war das Sechserteam an der Reihe. Die Frage war, wie findet sich das neue Leaderpärchen auf einer Strecke zurecht, die sie nicht kennen. Super! Es waren zwar nur drei scharfe Kurven, aber die hatten es in sich. Oscar und Louis haben sie ohne zu zögern gemeistert. Es wurde nach dem ersten Tag der fünfte Platz, aber nur wenige Sekunden zum Drittplatzierten!

In früheren Jahren wurde der Musherabend im etwas entfernten Kursaal abgehalten. Dieses Jahr fand er im Zelt statt. Leider war die Heizung nicht für diese Größenordnung ausgelegt, weshalb das ganze eine etwas kuze Angelegenheit war. Aber im benachbarten Loipenhaus war es gemütlich und warm, weshalb doch noch einige Becher geleert wurden!

Der nächste Tag war noch etwas trüber. Zum Glück nicht Birgit mit ihrem Superteam. Wieder eine tolle Zeit und der nächste Sieg! Auch das Sechserteam hatte einen guten Tag. Mit einer tollen Zeit reichte es noch zu Platz Vier mit nur wenigen Sekunden zum Dritten. Zusammenfassend war es ein tolles Wochenende und Bernau ist bestimmt wieder eine Reise wert.

7.2.09 11:41


Todtmoos

Mit dem schönen Schwarzwaldort Todtmoos verbinde ich viele Erinnerungen. 1998 bin ich dort mein erstes Schlittenhunderennen gefahren. Unter 56 Teilnehmern wurde ich damals 18. und mir wurde klar, daß man den Wachs den man auf die Kufen bügelt, auch wieder abkratzen muß. 2002 bin ich bei der Deutschen Meisterschaft förmlich im Regen untergegangen und habe beschlossen nie wieder mit 4 Hunden zu fahren! Die Euro 2003 war ein ganz besonders Erlebnis, da ich noch nie so viele Zuschauer bei einem Schlittenhunderennen gesehen habe.

2009 war wieder ein besonderes Erlebnis. Mein erstes Rennen mit dem neu zusammengestellten Team auf einem perfekten Trail. Hatte es während der freitäglichen Anreise noch wie aus Kübeln gegossen, legte sich in der Nacht zu Samstag eine dünne Schneeschicht über alles und die Pistenraupe formte aus allem einen schnellen aber pfotenfreundlichen Trail. Außer mir war noch Birgit in der 2-Hundeklasse gemeldet, die wie ich damals, ihr erstes Schneerennen in Todtmoos absolvieren wollte. Als Doghandler war Silke mit dabei, da wie jeder weiß, der Weg zum Start die schwierigste Aktion des Wochenendes ist. Zum Glück waren auch Georg und Birgitta dabei und auch unser Gang zum Start wurde eine stressfreie Angelegenheit.

Auch Georg und Birgitta starteten zum ersten mal in der Kategorie Skijöring wobei unser Floyd auch mit von der Partie war!

Um 13.30 war es dann soweit, als erster in der 6-Hundeklasse mußte ich auf die Strecke, verfolgt von P.Krupicka jr. dem tschechischen Europa-,Welt- und sonstigen Meister. Na toll !! Kommt mein neuer Co-Leader mit dem Rennstreß zurecht? Auch sind die beiden Mädels im Team noch nie ein Rennen gelaufen, packen die das?? Nach knapp 25 Minuten steuern wir auf die letzte Kurve zu und müssen nur noch den Berg hoch. Aber was heißt hier Berg?? Es ist eine Wand!! Die Hunde waren klasse, alles hat geklappt und in der Rangliste sind wir auf dem dritten Platz und bester Deutscher. Was willst du mehr???

2 Stunden später war Birgit dran. Auch sie war sehr nervös obwohl bei ihr der alte Fuchs Dallas die Richtung angibt. Als Motor fungierte Schoko und tatsächlich fuhren die drei mit 8.38 Minuten Bestzeit!!

Auch Georg und Birgitta waren mit ihren Leistungen zufrieden, weshalb wir uns ganz gemütlich zum Musherabend ins Festzelt begeben konnten. Glücklicherweise konnte man seine Mahlzeit (Nudeln, Gemüse und Fleisch) ganz nach den jeweiligen Geschmäckern zusammenstellen lassen, weshalb auch die Vegetarier auf ihre Kosten kamen. Das ist nicht immer so!

Den Sonntag konnten wir dann ganz gelassen angehen. Nach dem Motto: "Wir machen alles so wie gestern" hatte man auch mal Zeit sich andere Gespanne anzusehen. Der zweite Lauf verlief ähnlich wie der erste, nur ohne einen Meister im Nacken. Die Zeit war unwesentlich langsamer und der dritte Platz hinter Krpicka und Julie Bloch konnte gehalten werden.

Auch Birgit war viel lockerer als am Vortag. Da sie an der Wand plötzlich ein Viererteam vor sich hatte und so kurz vor Schluß nicht noch ein Überholmanöver riskieren wollte, war ihre Zeit langsamer aber der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Nach einem schönen und erfolgreichen Wochenende machten wir uns auf den Heimweg und freuen uns schon auf Bernau!

27.1.09 22:53


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